ELV
Altfahrzeug-Abholung, vom Sofort-Angebot bis zum Verwertungsnachweis — in einem mehrsprachigen Markt.
ELV digitalisiert die Abholung von Altfahrzeugen. Die Halterin beschreibt das Auto in einem kurzen Formular, erhält sofort einen Preis, bucht eine Abholung und bekommt den Verwertungsnachweis, den die Behörden verlangen. Was früher ein Anruf und Warten war, ist jetzt ein Formular und ein Termin.
Das Problem: Ein Angebot, das niemand geben will
Der Wert eines Altfahrzeugs hängt von wenigen Dingen ab, die die Halterin ohnehin kennt — Marke, Baujahr, Kilometerstand, ob es noch fährt, ob Teile ausgebaut wurden. Branchenüblich ist, zum Anruf aufzufordern und auf einen Rückruf warten zu lassen — womit die meisten verloren gehen, bevor das Gespräch beginnt.
Die Wettbewerbsanalyse hinter diesem Produkt war dazu eindeutig: Der Preis muss erscheinen, solange die Person noch auf der Seite ist. Alles Weitere — Termin, Papierkram, Route der Fahrerin — passiert, nachdem die Entscheidung bereits gefallen ist.
Was wir gemacht haben: Das Formular IST das Produkt
Das Formular fragt nur, was den Preis verändert — und zwar in der Sprache der Person, die es ausfüllt. In einem mehrsprachigen Markt ist das keine Nettigkeit: Es ist der Unterschied zwischen einer Anfrage und einem Absprung, und deshalb bedient die Plattform die Sprachen ihrer Region statt einer.
Hinter dem Formular bekommt der Betrieb einen sortierten Posteingang: Anfragen geordnet nach Wert und Bedarf, Abholplanung, die den Tag der Fahrerin respektiert, und der Nachweis aus demselben Datensatz erzeugt statt abgetippt.
Das Ergebnis: Produktiv, in einem echten Markt
ELV läuft produktiv in der Schweiz, wo die Regionalsprachen und die Nachweispflichten Teil des Problems sind und keine nachträgliche Lokalisierung. Dieselbe Plattform würde der nächste Betrieb in einem anderen Markt einsetzen — das Marktspezifische ist Konfiguration, kein Fork.
Angebot per Rückruf?
Das Angebot gehört auf die Seite, solange die Kundin noch da ist.
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